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OMAHA - So geht's

 


Einführung

Lust auf Omaha? Hier lernen Sie alles, was Sie wissen müssen und von Texas Hold'em noch nicht kennen. Eine genaue Beschreibung von Hi/Lo finden Sie unter Spielregeln & Infos.

Bitte beachten Sie: Hier finden Sie keine detaillierten Spielregeln zu Omaha, sondern vor allem Unterschiede zu Texas Hold'em und anderen Pokervarianten. Und genau diese Unterschiede machen Omaha so faszinierend, da ganz andere Skills gefragt sind.

4 Hole Cards

Bei Omaha werden Ihnen vier statt zwei Hole Cards ausgeteilt. Damit erhöht sich die Zahl der möglichen Anfangsblätter stark. Eine genauere Analyse der Stärken und Schwächen aller Anfangsblätter ist also erforderlich.

Nur zwei Karten

Der nächste große Unterschied zwischen Hold'em und Omaha ist die Beschränkung auf zwei Hole Cards: Obwohl Sie vier Pocket Cards haben, dürfen Sie nur zwei, und wirklich nur zwei, ausspielen.
Sie können z.B. nicht "das Board" spielen, da ein solches Blatt NICHT zwei Ihrer Hole Cards beinhalten würde. Sie dürfen auch nicht zwei Gemeinschaftskarten und drei Ihrer Hole Cards verwenden, um einen Flush zu bilden. Dies wäre ebenfalls regelwidrig, da drei Karten mehr als zwei sind.

BEI OMAHA MÜSSEN IMMER ZWEI IHRER VIER HOLE CARDS IM SPIEL SEIN.

Welche Karten Sie heranziehen, ändert sich häufig, während Sie ein Blatt spielen. Das macht Omaha so spannend und erklärt, warum es mehr als Hold'em ein Spiel der Mathematik mit unbegrenzten Möglichkeiten ist.

Pot-Limit

Omaha eignet sich insbesondere für Pot-Limits. Daher ist es wichtig die Grundlagen des Pot-Limit-Spiels verstanden zu haben.

Bei Pot-Limits darf der Einsatz eines Spielers niemals die Höhe des momentanen Pots übersteigen. Je höher also der Pot ist, desto höher auch die Höchsteinsätze. Ein zusätzlicher Kick für das Spiel!

Wie die Höhe des „Poteinsatzes“ berechnet wird, lernen Sie ganz nebenbei. Nachfolgend die grundlegende Formel dazu, die Sie aber nicht weiter verwirren soll.

Betrag im Pot aus früheren Setzrunden + 3 x der letzte Einsatz in DIESER Runde + alle anderen Einsätze dieser Runde = Poteinsatz.

Beispiel: Das Spiel befindet sich gerade in der Turn-Runde. Nach dem Flop waren $100 im Pot.

Spieler A setzt $10, Spieler B erhöht auf $30, somit ist der höchstmögliche Poteinsatz von Spieler C: $100 + 3 * $30 + 10 = $200!

Ein „Nuts“ Spiel

Mit mehr Hole Cards im Spiel erhöht sich natürlich die Chance auf ein Spitzenblatt. Und das ist zu berücksichtigen.

Ein Flush bei Hold'em ist ein relativ starkes Blatt, da die Chance gering ist, dass ein anderer Spieler ein besseres hält. Bei Omaha kommt dies jedoch durchaus häufig vor. Die „Nuts“ (die bestmögliche Kombination) zu haben, ist deshalb viel wichtiger. Ein „Semi-Nuts“ zu halten (z.B. ein King High Flush), kann sich in vielen Fällen als sehr, sehr kostspielig herausstellen.

 
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